Nicolas Zippelius besucht AWO Karlsruhe-Land

Die Themen gingen nicht aus, als Nicolas Zippelius, Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Karlsruhe-Land, in der Bruchsaler Geschäftsstelle der Arbeiterwohlfahrt zu Besuch war, um sich über die Arbeit vor Ort zu informieren. Es solle „kein einmaliger Termin werden“, betonte Zippelius, der seit 2021 im Bundestag einen Teil der Region vertritt, in der auch der AWO Kreisverband mit seinen Angeboten und Diensten tätig ist. Stattdessen wolle er regelmäßig zu drängenden Themen in einen Austausch gehen, so Zippelius.

Die gab es zur Genüge, wie die Geschäftsführer der Arbeiterwohlfahrt, Elke Krämer, Angelia Nosal und Ramiro Henze, im Gespräch betonten. Der Reformbedarf – insbesondere in der Pflege – sei gewaltig und die Folgen vor Ort zu spüren, so Krämer und verwies etwa auf den Rückgang der ambulant betreuten Wohngruppen. Dort leben Menschen, die nicht mehr allein im eigenen Haushalt wohnen können oder möchten, selbstverantwortlich in einer Gemeinschaft zusammen und werden je nach Bedarf durch ambulante pflegerische Leistungen unterstützt. „Eine wichtige Wohnform, um Selbstständigkeit zu fördern und der Einsamkeit im Alter entgegenzuwirken“, betonte Nosal. „Es fehlt jedoch eine angemessene Förderung über die Pflegekassen, welche die Vorgaben des Wohn- und Teilhabegesetz mit berücksichtigen. Ohne Erhöhung des Wohnzuschusses für ambulante betreute Wohngruppen werden keine neuen Projekte auf den Weg gebracht und bestehende Wohngruppen müssen schließen.“

Dramatisch verstärkt hat sich zudem das Personalproblem in der Pflege: „Wer ein Studium oder eine Qualifikation im Pflegebereich im Ausland erworben hat, muss hier mitunter bis zu 18 Monate auf die Anerkennung seines Abschlusses warten. In Zeiten von Personalnot, die sich durch Corona weiter verschärft hat, kann das nicht angehen“, betonte Ramiro Henze.

Von zwei drängenden Themen, die im Raum stehen sprach Nicolas Zippelius: „Das eine ist die Reform der Pflege, das andere das schon seit Jahren reformbedürftige Rentensystem.“

Er wolle die angesprochenen Themen mit ins politische Berlin nehmen, betonte Nicolas Zippelius zum Ende des Gesprächs.

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