Sozialer Zaun vom 15. bis 19. Juni vor der AWO Geschäftsstelle

Der AWO Kreisverband Karlsruhe-Land stellt zur bundesweiten Aktionswoche der AWO vom 15. bis 19. Juni wieder seinen „Sozialen Zaun“ auf dem Gelände der Geschäftsstelle in der Bruchsaler Prinz-Wilhelm-Straße auf. „Ein Angebot, das wir auch hinsichtlich der Corona-Situation gerne wieder stellen“ betonen die Geschäftsführerinnen Elke Krämer und Angelika Nosal. „Der Zaun ist wie immer für alle da, die bedürftig sind“ so der Kreisvorsitzende Roland Herberger. „Über das ganze Jahr erhalten wir regelmäßig Spenden für die drei Bereiche, in denen wir die von Füllhorn bereitgestellten biologisch abbaubaren Tüten füllen und an den Zaun hängen. Dabei handelt es sich um haltbare Lebensmittel, Hygieneartikel sowie Tierfutter. Die Spendenbereitschaft ist auch nach den inzwischen drei Jahren seit der ersten Aktion ungebrochen“ so die Verbandskoordinatorin Susanne Woll. „Die Rückmeldungen sind immer gute, dies zeigt auch die Nachricht, die jemand letztes Jahr auf dem Banner hinterlassen hat“. Dort ist zu lesen, dass man bitte nicht mit dem Sozialen Zaun aufhören solle, denn „man fühlt sich nicht so alleine gelassen“. Ob und wie die Zahl der Bedürftigen durch die andauernden Einschränkungen, verbunden oft mit Kurzarbeit und Gehaltseinbußen, in diesem Jahr ansteigen wird, bleibt dabei abzuwarten.

Der „Soziale Zaun“ wird im Zeitraum vom 15. bis 19. Juni vor der Geschäftsstelle in der Prinz-Wilhelm-Straße 3 stehen. Ein dauerhaftes Angebot für Lebensmittel bietet der „Fairteiler“ auf dem Gelände der AWO Schatzgrube in der Kaiserstraße 2, der seit ein paar Wochen auf Initiative von Foodsharing Bruchsal dort aufgestellt wurde.

Das Prinzip des Sozialen Zauns lässt sich auf den kurzen Satz „Wer hat, der gibt – wer nichts hat, nimmt“ zusammenfassen. So werden beispielsweise originalverpackte Hygieneartikel, haltbare Nahrungsmittel wie Konserven oder Kekse und Tiernahrung in durchsichtigen Plastiktüten beschriftet an den Zaun in der Innenstadt in direkter Nähe zum Bahnhof gehängt. Bedürftige – egal ob Hartz-IV-Empfänger, Asylbewerber oder Obdachlose – können sich genau das nehmen, was sie aktuell benötigen.

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