Netze BW spendet an Philippsburger Einrichtungen

Die Netze BW ruft seit dem vergangenen Jahr dazu auf, ihr den Stand des Stromzählers nicht mehr per Post, sondern mittels elektronischer Medien mitzuteilen. Als Anreiz verspricht der Netzbetreiber, das dadurch eingesparte Porto einer gemeinnützigen Einrichtung vor Ort zu spenden. Das Versprechen wird nun eingelöst.

Philippsburg. Etwas aus der Portokasse bezahlen – von dieser normalerweise eher negativ gemeinten Redewendung kann es durchaus auch eine positive Variante geben. Wie im Falle der Netze BW-Aktion „Zählerstand online erfassen“, bei der in Philippsburg 1165,05 Euro zusammenkamen. Der Betrag kommt dem Lauftreff Philippburg, dem Waldorfkindergarten, dem Katholischen Kindergarten St. Maria, der AWO Kindertagesstätte Campulino und dem AWO Schülerhort zugute. Daniela Rudt, Vositzende beim Lauftreff Philippsburg, Angelique Schumacher, stellv. Vorsitzende und Anke Sidlaczek als Vertreterin der Vorstandschaft vom Waldorfkinderten, Judith Notheisen, Leiterin des kath. Kindergartens St. Maria, Jennifer Ofterdinger, Leiterin der Kindertagesstätte Campulino und Clemens Lomnitzer, Leiter des Schülerhorts nahmen heute in Anwesenheit von Bürgermeister Stefan Martus, Fachbereitsleiter Erich Schweikert und der Abteilungsleiterin der AWO Sozialen Dienste, Dagmar Rolli, den Spendenscheck entgegen. „Wir freuen uns über jeden zusätzlichen Euro, der uns und unsere Arbeit unterstützt“, bedankt sich Frau Notheisen, Leiterin des kath. Kindergartens St. Maria bei allen Haushalten, die ihren Zählerstand online mitgeteilt und somit zur Spende beigetragen hatten.

„Unser Ziel ist es, mehr und mehr von der postalischen Datenübermittlung abzurücken“, erklärt Willi Parstorfer von der Netze BW. „Darum bieten wir verschiedene zeitgemäße Wege an, um die Angaben ohne große Umstände durchgeben zu können.“ Dadurch sparen die Kunden Zeit und die Netze BW optimiert die Qualität ihrer Datenerfassung. Und obendrein wird ein Beitrag zum Umweltschutz geleistet. Denn der Verzicht auf die bislang übliche Ablesekarte bedeutet auch, dass sich dadurch das Papier und der Transport per Post erübrigt. „Wenn immer mehr der Netze BW-Kunden auf die Zählerkarte verzichten, kann also jede Menge CO2 und Energie eingespart werden. Und da uns die Umwelt am Herzen liegt, haben wir unsere Aktion als kleine Zusatzmotivation ins Leben gerufen“, so Parstorfer. Für jeden Zählerstand, der pro Kommune online erfasst wird, geht das Rückporto an eine dort tätige gemeinnützige Organisation. Zur Verwendung des Betrags kann die Kommune Vorschläge machen. Die Aktion wird in diesem Jahr fortgeführt.

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