Die Krise gut meistern

An diesem Montag haben die Beschränkungen für manche Dienstleister Lockerungen erfahren, für andere verlängert sich der unfreiwillige Stillstand um zwei weitere Wochen.

„In Zeiten einer solch globalen Krise gilt es trotzdem einen kühlen Kopf zu bewahren und mit den Gegebenheiten bestmöglich umzugehen“ so die Geschäftsführerinnen der AWO Sozialen Dienste gGmbH, Angelika Nosal und Elke Krämer. Dabei gelte es insbesondere, sowohl die Patientinnen und Patienten im ambulanten wie stationären Bereich weiterhin mit dem gewohnt hohen Standard versorgen zu können, als auch die Arbeitsplätze der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu sichern. Nach wie vor ist der Kinder- und Jugendbereich (ausgenommen die Notbetreuungen von ca. 60 Kindern an neun von zehn Standorten) geschlossen, darunter leidet auch der hauseigene Küchenbetrieb AWO Catering und Service, dem durch geschlossene Einrichtungen einige Essen am Tag wegfallen – was aber die Konzentration auf das laufende Geschäft und die Berücksichtigung von Einzelwünschen keinen Abbruch tut. „Es kann sich quasi jeden Tag etwas ändern, deshalb bringt es nichts, in Aktionismus zu verfallen“ so die beiden Geschäftsführerinnen.

Umso schöner ist es zu sehen, dass sich auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einrichtungen nicht nur weiterhin engagiert ihrer Arbeit nachkommen, sondern darüber hinaus noch durch Aktionen und das Nähen von Mundschutzen aktiv werden. Für die ambulanten Einrichtungen wie auch die Pflegeheime werden aktuell 200 sogenannte Face-Shields von den vier Gründern der Initiative „3D Druck gegen Corona“ aus Östringen-Tiefenbach gefertigt, zu deren Arbeit unter anderem auch auf Facebook weitere Informationen zu finden sind.

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