AWO-Seniorenzentrum Bundschuh erhält Erweiterungsbau

Mehr Pflegeplätze für Bruchsal

Ab jetzt rollen die Bagger: Mit einem symbolischen ersten Spatenstich wurde der Anbau des AWO-Seniorenzentrums Bundschuh in Untergrombach begonnen.

„Das ausgebaute Seniorenzentrum wird künftig einen wichtigen Beitrag dazu leisten, die Versorgung einer steigenden Zahl pflegebedürftiger Menschen im Raum Bruchsal zu sichern“, erklärt Christian Holzer, Projektleiter der AWO für den Erweiterungsbau, beim Festakt. Derzeit verfügt das Seniorenzentrum im Herzen von Untergrombach über 67 Pflegeplätze, im Neubau sollen 45 neue Einzelzimmer mit Gemeinschaftsräumen entstehen. Beide Gebäudeteile werden nach der geplanten Fertigstellung im Sommer 2024 mit einem Tunnel verbunden sein.

„Bruchsal wächst weiterhin und braucht diesen Anbau“, erklärt die Bruchsaler Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick. Die Arbeiterwohlfahrt habe sie während des Planungsverfahrens als „Sozialträger mit Augenmaß“ kennengelernt. Gemeinsam mit der AWO wurde im Bruchsaler Gemeinderat beschlossen, das bestehende Seniorenzentrum durch einen Erweiterungsbau zu ergänzen und nicht „einen Neubau auf die grüne Wiese zu setzen“. Den Bauarbeiten wünscht die Rathauschefin gutes Vorankommen: „Wo es eine Baustelle gibt, gibt es Lebendigkeit, da ist es spannend“, sagt Petzold-Schick und fügt an: „Ich wünsche eine nicht allzu lebendige Baustelle.“

Barbara Lauber, Vorsitzende des Ortschaftsrates Untergrombach, betonte die Wichtigkeit des Anbaus als „sozialpolitische Maßnahme“: „Untergrombach steht für Lebensqualität rund um den Michaelsberg.“ Dank der Erweiterung können auch künftig viele Bewohner in der gewohnten Umgebung alt werden, freut sich Lauber: „Hier entstehen nicht einfach nur vier Wände, hier wächst ein vertrautes Zuhause“

Für die Bauherren bedankte sich Reiner Fränkle, der das Projekt gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Timm Luft realisiert, für das gegenseitige Vertrauen. „Wir sind guter Dinge, dass wir mit den Arbeiten im Zeitrahmen bleiben“, so Fränkle.

„Das heute ist ein besonderer Startschuss“, freut sich Christian Holzer, nach dem symbolischen ersten Spatenstich. „Ab jetzt beginnen die Bauarbeiten.“

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