AWO KiTa „Mosaik“ ab sofort „Haus der kleinen Forscher“

Warum bricht ein Vulkan aus? Was kann man mit Badeschaum anstellen an oder wie baut man eine Brausepulverrakete? Die AWO Kindertagesstätte „Mosaik“ in Bruchsal wurde für ihr kontinuierliches Engagement in der Förderung früher Bildung im Bereich Naturwissenschaften, Mathematik und Technik ausgezeichnet. Die Stiftung „Haus der kleinen Forscher überreichte in Person von Frau Liebschner  die gleichnamige Zertifizierung in Form einer Urkunde und einer offiziellen Plakette, die nun den Eingang ziert.

Die gemeinnützige Stiftung „Haus der kleinen Forscher" engagiert sich seit 2006 für eine bessere Bildung von Kindern im Kita- und Grundschulalter in den naturwissenschaftlichen und technischen Bereichen. Die pädagogische Fach- und Lehrkräfte werden auf Fortbildungen geschult, den Entdeckergeist von Mädchen und Jungen zu fördern und sie qualifiziert beim Forschen zu begleiten.

An diesem besonderen Tag hatten die Kinder sich ihr Lieblingsexperiment ausgesucht – den Vulkanausbruch. Der selbstgebaute Vulkan stand inmitten einer  urzeitlichen Landschaft, in der viele Dinosaurier grasten. Die kleinen Experten waren eifrig bei der Sache. Nachdem die Kinder das Spülmittel, Natron, Farbe und weiteren „Zutaten“ vermischt hatten, wartete man gespannt auf das Ergebnis. Und tatsächlich: es bildete sich durch minimale Zugabe von Wasser immer mehr „Magma“-Schaum, der als „Lava“ über den Kraterrand hinauslief. Während des Experiments beantworteten die Kinder viele Fragen rund um die echten Vulkane, mit denen sie sich natürlich auch beschäftigt haben.

Die Pädagoginnen der Kita „Mosaik“ bilden sich regelmäßig fort, um mit den Mädchen und Jungen Phänomene in ihrem Alltag zu beobachten und zu erforschen. Dabei werden auch eine Reihe weiterer Kompetenzen, die die Kinder für ihren späteren Lebensweg benötigen wie lernmethodische Kompetenz, Sprach- und Sozialkompetenz, Feinmotorik und ein Zugewinn an Selbstbewusstsein und innerer Stärke gefördert.
Die Zertifizierung als „Haus der kleinen Forscher“ wird nach festen Qualitätskriterien vergeben, die sich am Deutschen Kindergarten Gütesiegel und den „Prozessbezogene(n) Qualitätskriterien für den naturwissenschaftlichen Unterricht“ orientieren. Sie wird für zwei Jahre verliehen, dann können sich die Einrichtungen neu bewerben.

Krönender Abschluss der Verleihung war ein Kinderkonzert mit  kleinen Röhrchen, die wegen ihrer Länge verschiedene Plopps machten, wenn man mit der flachen Hand auf die Öffnung schlug. Frau Liebschner dirigierte das Orchester und nach 2 Versuchen konnte man ein Kinderlied erkennen: „Hänschen klein, ging allein...“ Und mit diesem in den Kindern erwecken Froschergeist  kann man sie beruhigt in „die weite Welt hinein“ ziehen lassen.

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