Neueröffnung der AWO Schatzgrube Außenstelle Untergrombach

Räumlichkeiten der AWO Wäscherei wieder Außenstelle der Schatzgrube

Neueröffnung Schatzgrube Untergrombach

Bruchsal-Untergrombach Am Freitag, den 15. Dezember, wurde in den ehemaligen Räumlichkeiten der AWO Wäscherei in der Siedlungsstraße 1a in Untergombach feierlich die neue Außenstelle der AWO Schatzgrube offiziell eröffnet. Der AWO Kreisvorsitzende Roland Herberger begrüßte die anwesenden Gäste, die um 15 Uhr in die Räumlichkeiten geströmt waren. Er verwies dabei auf die lange Erfolgsgeschichte der AWO Schatzgrube, deren Beginn, damals noch in den „altehrwürdigen Hallen“ des ehemaligen Standorts der AWO Kreisgeschäftsstelle in der Zollhallenstraße 16, auf das Jahr 1998 datiert. Mit dem Umzug in die Kaiserstraße 2, direkt am Siemenskreisel, konnte man sich auf 800m² Fläche vergrößern und so das Angebot stetig erweitern. Schon im Jahr 2000 wurde in den jetzt wieder eröffneten Räumen eine Zweigstelle eröffnet, die dann allerdings 2006 zu Gunsten der Wäscherei aufgegeben wurde und nun nach Aufgabe selbiger wieder ihrer ursprünglichen Bestimmung zugeführt wurden. Heute beschäftigt die AWO Schatzgrube 7 MitarbeiterInnen in Voll- und Teilzeit, dazu 3 wesentlich schwerbehinderte MitarbeiterInnen, mehrere 1-Euro-Kräfte und dazu noch eine Auszubildende im Verkauf.

Die Geschäftsführerin der AWO Sozialen Dienste gGmbH Elke Krämer betonte zu Beginn ihrer Rede den Termin der Eröffnung. „Wir befinden uns kurz vor Weihnachten, diese Zeit gilt gemeinhin als Zeit des Miteinanders, als Zeit der Hilfe und des Geholfen-werdens, eine Zeit, in der das Augenmerk mehr als sonst auf die Schwächeren und weniger Glücklichen der Gesellschaft gelegt ist. So wie es die AWO in ihrer täglichen Arbeit tut. Unsere Gesellschaft hat sich auch leider dahin entwickelt, dass der Soziale Status oft von Haben und Besitz bestimmt wird, wo es immer das Neueste vom Neuen sein muss. Mit der Schatzgrube setzt die AWO einen gewissen Kontrapunkt wider der Konsum- und Wegwerfgesellschaft“ so Krämer. „Denn es muss nicht immer das Neueste vom Neuen sein, auch Dinge dürfen eine Geschichte haben und sie erzählen. Mit unserer aufgearbeiteten Ware, die wir aus Spenden und Haushaltsauflösungen generieren, sprechen wir nicht nur unsere Hauptzielgruppe bestehend aus Bedürftigen, Rentnern, Alleinerziehenden und Asylbewerbern an sondern auch Menschen, die bewusst nicht auf genormte Neuwaren erpicht sind sondern aus diversen Gründen etwas Gebrauchtes suchen. Denn Second Hand ist nicht immer zweite Wahl“.

Der Ortsvorsteher von Untergrombach Karl Mangei betonte in seinem kurzen Grußwort die Wichtigkeit der AWO für seinen Ortsteil. „Die AWO ist der größte Arbeitgeber hier vor Ort und ist ungemein wichtig für die Soziale Infrastruktur in Untergrombach. Wir können uns glücklich schätzen und tun dies auch, denn jede Gemeinde wäre dankbar für diese Arbeit und das Angebot, das die AWO hier vor Ort stellt.“ Mit Getränken und einem vom AWO Catering & Service vorbereiteten Buffet klang die Eröffnung gemütlich aus.

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